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Verliebtheit lässt sich provozieren!

Ein tiefes Verständnis der REI-Theorie ermöglicht auch Manipulationen des Verstandes. Eine solche Manipulation besteht darin, jemanden, der dies eigentlich nicht will, dazu zu bringen, sich in uns zu verlieben.

Die drei Denkprozessoren (Ratio, Emocio und Instinkt), die absolut alle über unsere Sinne in unsere Wahrnehmung gelangenden Daten verarbeiten, sind autonom und agieren sogar gegeneinander. Sie unterscheiden sich sowohl in ihrer Denkweise als auch in ihrer Funktionsweise stark voneinander. Bei jedem erwachsenen Individuum ist das Machtverhältnis zwischen ihnen immer gleich, wobei genau zwölf verschiedene Kombinationen des Machtverhältnisses möglich sind, was die zwölf menschlichen Grundcharaktere bildet. Sobald sich das Machtverhältnis einmal etabliert hat, bleibt es für immer so.

Bei der Verliebtheit vereinigen sich unsere Verstandesebenen vorübergehend trotz ihrer ansonsten unterschiedlichen Ansichten. Diese Harmonie unter ihnen ist für uns ein völlig neuer Geisteszustand. Wenn man bei einer Person das richtige Verhältnis zwischen den Verstandesebenen, die Art der Kommunikation zwischen ihnen und die Funktionsweise jeder einzelnen Ebene kennt, ist es möglich, das zu erreichen, was wir als schicksalhafte Verliebtheit bezeichnen. Verliebtheit ist natürlich eine Illusion unserer Verstandesebenen und kann nicht mit wahrer Liebe gleichgesetzt werden, da es sich um zwei völlig unterschiedliche Denkprozesse handelt.

Über den Unterschied zwischen Verliebtheit und wahrer Liebe werden wir im nächsten Artikel schreiben.

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